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Rasen nach Hitze und Trockenheit regenerieren: Mit der richtigen Nachsaat zurück zum dichten Grün

  • vor 17 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Hohe Temperaturen, intensive Sonneneinstrahlung und ausbleibender Regen setzen Rasenflächen im Sommer stark unter Stress. Hält die trockene Witterung über längere Zeit an, verliert der Boden zunehmend Feuchtigkeit. Das Gras stellt sein Wachstum ein, verfärbt sich gelblich bis braun und die Rasenfläche wirkt zunehmend ausgetrocknet.


Ein brauner Rasen ist allerdings nicht zwangsläufig abgestorben. Viele Rasengräser reagieren auf ausgeprägte Trockenheit mit einer natürlichen Ruhephase. Während die oberirdischen Pflanzenteile vertrocknet erscheinen, können Wurzeln und Wachstumspunkte weiterhin vital sein. Sobald wieder ausreichend Niederschlag fällt, die Bodenfeuchtigkeit zunimmt und die Temperaturen zurückgehen, können sich solche Rasenflächen regenerieren und wieder grün werden.


Nach mehreren Wochen mit ausgeprägtem Hitze- und Trockenstress können jedoch nachhaltige Schäden zurückbleiben. Einzelne Gräser sterben ab und die zuvor geschlossene Grasnarbe wird dünner oder weist kahle Stellen auf.


Genau dann wird die Nachsaat zum wichtigen Bestandteil der Rasenregeneration.


Erst Regen und Regeneration abwarten, dann den Rasen beurteilen

Während einer ausgeprägten Hitze- und Trockenperiode ist nicht der richtige Zeitpunkt für umfangreiche Renovationsarbeiten. Der Rasen befindet sich bereits unter erheblichem Stress. Mähen, Vertikutieren und eine starke mechanische Beanspruchung können die geschwächten Gräser zusätzlich belasten. Auch eine Düngung sollte bei trockenheitsgestresstem und ruhendem Rasen aufgeschoben werden, bis wieder ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist und das Gras aktiv wächst.


Sinnvoller ist es, die weitere Wetterentwicklung abzuwarten. Sobald wieder regelmässig Niederschlag fällt und der Boden ausreichend Feuchtigkeit aufgenommen hat, zeigt sich, welche Bereiche lediglich vorübergehend braun waren und wo tatsächlich Schäden entstanden sind.


Bleiben nach der Erholungsphase kahle, lichte oder stark ausgedünnte Stellen zurück, können diese gezielt nachgesät werden.


Damit fällt das Ende einer sommerlichen Trockenperiode häufig in einen ohnehin günstigen Zeitraum für die Rasennachsaat im Spätsommer und Herbst. Zu dieser Jahreszeit ist der Boden noch warm, während kühlere Temperaturen und mehr Feuchtigkeit günstige Bedingungen für die Keimung schaffen. Wir bieten hier mit den Geräten von ELIET die passende Lösung.


Warum sollte ein Rasen nach Trockenheit nachgesät werden?

Hitze und Wassermangel können eine bestehende Grasnarbe erheblich schwächen. Wo einzelne Gräser die Trockenperiode nicht überstehen, entstehen Lücken. Bleiben diese Stellen offen, können sich dort mit der Zeit Moos, Unkraut und unerwünschte Gräser etablieren.


Eine gezielte Rasennachsaat nach Trockenheit hilft dabei, solche Bereiche wieder mit jungen Gräsern zu besiedeln und die bestehende Grasnarbe zu verdichten.


Dabei wird neues Rasensaatgut in die vorhandene Rasenfläche eingebracht. Die jungen Gräser ergänzen den bestehenden Bestand und tragen dazu bei, wieder eine geschlossene und widerstandsfähige Grasnarbe aufzubauen. Eine regelmässige Nachsaat ist deshalb auch unabhängig von extremen Wetterereignissen ein wichtiger Bestandteil eines professionellen Rasenmanagements.


Rasen nach der Trockenheit richtig vorbereiten

Hat sich die Wetterlage normalisiert und sind die dauerhaft geschädigten Bereiche erkennbar, kann die Rasenfläche für die Nachsaat vorbereitet werden.



1. Zustand der Grasnarbe beurteilen

Zunächst sollte geprüft werden, welche Bereiche tatsächlich geschädigt sind. Hat sich der Rasen nach ausreichendem Niederschlag wieder erholt und neu ausgetrieben, ist dort nicht zwingend eine Nachsaat erforderlich.


Bleiben dagegen kahle oder deutlich ausgedünnte Flächen zurück, ist eine Nachsaat sinnvoll.


2. Rasen kurz mähen

Vor der eigentlichen Nachsaat wird der vorhandene Rasen gemäss ELIET auf etwa 2 bis 2,5 cm gemäht und das Schnittgut anschliessend entfernt.


3. Bei Bedarf vertikutieren

Bei starker Moos- oder Filzbildung empfiehlt sich zusätzlich das Vertikutieren. Dadurch wird störendes Material aus der Grasnarbe entfernt und die Fläche für die anschliessende Nachsaat vorbereitet.


Für diesen Arbeitsschritt bietet ELIET ein umfassendes Programm an professionellen Vertikutierern mit Arbeitsbreiten von 40 bis 75 cm an. Die von ELIET dargestellte Prozesskette zeigt die entsprechende Abfolge: kurzes Mähen, Vertikutieren und Aufsammeln vor der eigentlichen Nachsaat.


4. Saatgut gezielt in den Boden einbringen

Für eine erfolgreiche Nachsaat ist insbesondere der Kontakt zwischen Saatgut und Boden entscheidend. Das Saatgut sollte nicht lediglich auf der trockenen oder bestehenden Grasnarbe liegen, sondern möglichst gezielt in ein geeignetes Saatbett eingebracht werden.

Genau hier setzt die professionelle Nachsaattechnik von ELIET an.


ELIET DZC 450 und DZC 600: Professionelle Nachsaat für geschädigte Rasenflächen



Mit dem ELIET Nachsäkombi DZC 450 und DZC 600 lassen sich lückige und geschädigte Rasenflächen gezielt nachsäen. Die Nachsämaschine bringt neues Saatgut direkt in die bestehende Grasnarbe ein und kombiniert dafür sechs Arbeitsschritte in einem Arbeitsgang.


Die Messerwelle öffnet zunächst den Boden und erzeugt Rillen mit einer Tiefe von rund 10 bis 15 mm. Das ausgefräste Material wird nach hinten befördert, bevor das Saatgut über das Helix Seed Duct™ System präzise oberhalb der vorbereiteten Rillen ausgebracht wird. Ein zusätzlicher Luftstrom unterstützt die exakte Positionierung des Saatguts im Saatbett.


Anschliessend drückt eine angetriebene Gummilaufwalze das Saatbett an und sorgt für einen guten Kontakt zwischen Samen und Boden. Zum Abschluss fällt die zuvor ausgeworfene Erde wieder auf die bearbeitete Fläche und bildet eine schützende Schicht über dem Saatgut.


Damit verbindet die DZC 450 und DZC 600 das Öffnen des Bodens, die präzise Saatgutablage, das Anwalzen und das Abdecken des Saatguts in einem durchgängigen Arbeitsprozess.



Gerade bei der Regeneration grösserer, durch Trockenheit ausgedünnter Rasenflächen ermöglicht diese Technik eine effiziente und kontrollierte Nachsaat.


Nach der Hitze braucht der neue Rasen vor allem Feuchtigkeit

Nach einer Trockenperiode ist Wasser nicht nur für die Regeneration der bestehenden Gräser entscheidend. Auch frisch ausgebrachtes Saatgut benötigt während der Keimung eine zuverlässige Feuchtigkeitsversorgung.


Deshalb sollte eine Nachsaat erst erfolgen, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Bleibt der natürliche Niederschlag aus, muss die notwendige Feuchtigkeit durch eine geeignete Bewässerung sichergestellt werden. Frisch gekeimte Gräser reagieren besonders empfindlich auf ein Austrocknen des Saatbetts.



Vom trockenen Rasen zurück zu einer dichten Grasnarbe

Ein brauner Rasen nach einer sommerlichen Hitzeperiode ist zunächst kein Grund, die gesamte Fläche neu anzulegen. Viele Gräser besitzen eine erstaunliche Regenerationsfähigkeit und können sich erholen, sobald wieder ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist.


Erst nach der Rückkehr von Regen und günstigeren Temperaturen lässt sich zuverlässig beurteilen, wo die Trockenheit tatsächlich dauerhafte Schäden hinterlassen hat. Bleiben kahle oder stark ausgedünnte Bereiche bestehen, schafft eine gezielte Nachsaat die Grundlage für die Regeneration der Grasnarbe.


Mit der richtigen Vorbereitung, einer zuverlässigen Wasserversorgung und professioneller Nachsaattechnik wie der ELIET DZC 450 und DZC 600 lassen sich geschädigte Rasenflächen effizient bearbeiten und mit jungen Gräsern ergänzen. So kann aus einer von Hitze und Trockenheit gezeichneten Fläche Schritt für Schritt wieder ein dichter, vitaler und belastbarer Rasen entstehen.




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